Erfolgreicher Christchindlimarkt fürs Verlagshuus

Da musste sogar Verwaltungsratspräsident Paul Zähner mit anpacken, um den Besucherandrang zu bewältigen: Er und Co-Geschäftsleiterin Christine König führten die Interessierten durchs Verlagshuus, während Susanna Schoch und Alexandro Isler (beide Co-Geschäftsleiter), Andreas Butz (Fotograf) sowie Lara Abderhalden (Redaktorin) die Kundschaft am Stand in der Windegg und in der Verlagsboutique betreuten. Das Interesse am Verlagshuus war riesig und die Resonanz durchwegs positiv. Was uns – ehrlich gesagt – kaum verwundert: Das neue, geschichtsträchtige Verlagshuus ist ein wahres Bijou und hat eine einzigartige Ausstrahlung. Davon überzeugen Sie sich am besten selbst: Kommen Sie doch einmal bei uns vorbei, wir zeigen Ihnen das Haus gern. Oder nehmen Sie hier einen ersten Augenschein.

Öberefahre: Wenn ein Verlagshaus zügelt

Bei immer schöner werdendem Winterwetter ging es durch den Schnee über Wiesen und durch Wälder. Es war fast wie ein richtiges Öberefahre, wie man es von der Alpfahrt kennt: Unterwegs wurden Getränke und süsse Stärkungen useghäbet, und es gab sogar ein Zäuerli. Enttäuscht waren die fleissigen Helfer:innen einzig ein wenig über die Menge an Büchern, die sie zu transportieren hatten: viel zu wenig, fanden einige. «Richtig» gezügelt hatten wir bereits eine Woche vor dem symbolischen Zügelakt mithilfe eines Umzugsunternehmens. Dabei wurden nebst den Büromöbeln rund 700 Kisten mit Büchern gepackt – mehr als zehn Tonnen.

Unser neues Verlagshuus liegt in der Windegg, mitten im Herzen von Herisau. Um die Mittagszeit traf die Zügelschar am Ziel ein. Es gab Gerstensuppe für alle und Führungen durchs Verlagshuus. Es stammt aus der Zeit um 1670, ist damit eines der ältesten Häuser in Herisau und beeindruckt mit einzigartigen Malereien an der Fassade sowie in einigen Räumen. Ende November zogen wir mit unserem zehnköpfigen Team ein, um künftig hier Bücher, Kalender und Magazine zu gestalten und im Erdgeschoss die Verlagsboutique zu betreiben. Vorgesehen ist zudem, das Haus für ausgewählte kulturelle Veranstaltungen zu öffnen und Raum für Begegnungen und Dialog zu schaffen.