Zu hören sind vier Stimmen aus einer Familie: Linda, die Mutter, Georg, der Vater, Eva, die Tochter, und Jan, der Sohn. Die fünfte Stimme, Daniels Stimme, fehlt. Denn Daniel ist vor einigen Jahren gestorben. Die Mutter lädt die Familienmitglieder zu einem Gedenkfest für den verstorbenen Sohn und Bruder ein – dieses Ansinnen löst Spannungen aus! Die Familienmitglieder, jedes in seiner eigenen Ich-Stimme sprechend, kreisen alle um dasselbe Thema: Was ist eine Familie? Was ist Nähe? Wie lassen sich Prozesse der Ablösung gestalten und überstehen? Was bleibt, was vergeht, was wandelt sich?
«Solo für vier Stimmen» macht die Lesenden zu Hörern und Hörerinnen. Eigene Stimmen werden laut und lassen den einfühlsamen und witzigen Roman zu einem spannenden individuellen Hörerlebnis werden.
CHF 39.80
Christine Fischer, 1952 in Triengen LU geboren, studierte Logopädie am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg und war vierzig Jahre lang als Sprachtherapeutin tätig. Sie wohnt in St.Gallen und hat diverse Bücher veröffentlicht: «Eisland» (1992), «Lange Zeit» (1994), «Augenstille» (1999), «Solo für vier Stimmen» (2003), «Von Wind und Wellen, Haut und Haar» (2004), «Vögel, die mit Wolken reisen» (2005), «Nachruf auf eine Insel» (2009), «Els» (2014), «Lebzeiten» (2015) und «Der Zweifel, der Jubel, das Staunen» (2017), «Im Mai am Montag» (2019), «Herz, Kranz, Gefäss» (2021). Für ihr literarisches Schaffen wurde sie mit verschiedenen Förder- und Werkpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Kunstpreis der St.Gallischen Kulturstiftung.
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