Drei eigenwillige Appenzeller malen ihre Welt: Willy Fässler, Johann Hautle und Paul Hüberli.Sie wohnen alle drei an schönster Lage mit Blick in den Alpstein – und sind Appenzeller durch und durch. Alle haben das Pensionsalter erreicht. In Bezug auf die Malerei sind alle drei Autodidakten. Die Kunst war für sie – wenn überhaupt – eine Nebenbeschäftigung und Ergänzung zu ihren Hauptberufen als Landwirt und Sekretär beziehungsweise Fachlehrer bei den SBB. Für alle drei ist jedoch die Kunst im Alter zu einem zentralen Lebensinhalt geworden.
Die Appenzeller Journalistin und Autorin Monica Dörig hat die drei Kunstschaffenden portraitiert. Ergänzt werden ihre einfühlsamen Texte durch zeitgenössische und historische Fotos. die den aktuellen Lebensalltag der drei Männer zeigen, aber auch punktuelle Einblicke in deren Biographie erlauben. Die Abbildungen von ausgewählten Werken runden die drei Schriften zu kleinen, aber feinen Monographien ab.
Jedem Maler ist eine Broschüre gewidmet, die nur im Dreierpack erhältlich sind. Sie erschienen zur gleichnamigen Ausstellung im Haus Appenzell in Zürich vom 28. Oktober 2010 bis 29. Januar 2011.
CHF 30.00
Die Ernst Hohl-Kulturstiftung hat mit dem Haus Appenzell für das Appenzellerland sowie das Toggenburg mitten in Zürich ein repräsentatives «Kultur-Schaufenster» geschaffen. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die traditionelle wie auch zeitgenössische Kultur und Lebensart der Region rund um den Säntis in das urbane Zürich, in die schweizerische Öffentlichkeit und in das benachbarte Ausland hinauszutragen. In einem prächtigen Neo-Renaissance-Bau untergebracht, vermittelt das Haus Appenzell diese reiche, vielfältige und überraschende Kultur, kombiniert sie mit ausländischen Kulturen und fördert sie im nationalen wie auch internationalen Rahmen. Seit 2006 finden jeweils im Herbst Ausstellungen statt, zu denen stets ein Katalog erscheint.