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Die Frühzeit der Pallottiner in der Schweiz und des Gymnasiums Friedberg sind untrennbar miteinander verbunden. In Deutschland und im Missionsfeld Kamerun entwickelten die Pallottiner von 1890 an eine eigenständige, religiös geprägte Pädagogik. Der Erste Weltkrieg zwang sie zum Verlassen Kameruns. Die Niederlassung in der neutralen Schweiz bot Chancen für Mission ohne kolonialen Hintergrund. Dazu brauchte es eine Nachwuchsschule. Die anekdotenreiche Aufarbeitung der frühen Geschichte der Pallottiner in Gossau lässt ein facettenreiches Bild entstehen. Es geht unter anderem um religiöse Ziele, Alltag in Dorf und Schule, Idealismus und Ferienfreuden, Lokales, Schweizer Politik und zwei Weltkriege. Wegweisend war die Verknüpfung der Gossauer Schule mit jener in Fribourg. Am Ende der Darstellung steht die Übernahme der Verantwortung durch junge Schweizer Pallottiner.
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Karl Eschenmoser lebt in Mörschwil, wo er 1950 zur Welt kam. Er studierte Geschichte in Basel. Als Gymnasiallehrer an der Kantonsschule St. Gallen von 1975 bis 1981 und von 1981 bis 2014 am Gymnasium Friedberg Gossau unterrichtete er Geschichte, Deutsch, Wirtschaft und Recht. Seit dem Ende der Berufstätigkeit vertieft er sich in Lokal- und Regionalgeschichte. Er ist Mitautor von «Gossau im 20. Jahrhundert».