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Die Zuhälter des ewigen Schnees

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Eitel Freude gab es nicht im Wallis, als Maurice Chappaz, der renommierteste Dichter des Kantons, 1985 endlich den Staatspreis bekam – ausdrücklich nicht nur für seine literarischen Qualitäten, sondern auch für seine «wertvollen Warnungen». Neun Jahre zuvor, als er sein Pamphlet «Die Zuhälter des ewigen Schnees» veröffentlicht hatte, galt der Autor im Wallis noch als «rote Gefahr». «Mit hysterischem Hass reagierten die Ausverkäufer und Zerstörer des Wallis auf die Kampfansage des Dichters.» (Tages-Anzeiger)

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Autor:in

Maurice Chappaz

Maurice Chappaz, 1916-2009, in Lausanne geboren, war einer der wichtigsten Walliser Dichter. Nach der Matura am Collége von St-Maurice zieht er die Poesie einem Jus-Studium vor. Er trifft sich mit Charles Ferdinand Ramuz, Gustave Roud und , vor allem, Corinna S. Bille (1912-1979), die er 1947 heiratet. Neben seiner Berufung als Dichter hat Chappaz am Bau der Staumauer der Grande Dixence mitgewirkt. Als unermüdlicher Wanderer durchstreifte er die Welt, von der Rhone zu den Gletschern und von Spitzbergen bis China. 1997 wurde sein Schaffen gleich zweimal gewürdigt: Er erhielt den Grossen Schillerpreis und den Prix Coucourt de la Poésie. Im orte Verlag erschien von ihm «Die Zuhälter des ewigen Schnees», ein Pamphlet, übersetzt von Pierre Imhasly.