Endlich! Der seit mehreren hundert Jahren verschollene Codex 995a 124 der Stiftsbibliothek St. Gallen ist aufgetaucht. In dieser aussergewöhnlichen Handschrift schildert Laienbruder Filippo seine Reise zwischen der Neujahrsnacht 1414 und April 1415. Als Flucht in Avignon beginnend, führt sie ihn durch die Vaucluse und das Piemont, setzt sich – nach dem Wunder am Lukmanier – als legendäre Reise fort ins Appenzellerland, mit dem Ziel, nach einem zweiten, herbeigeführten Wunder am Konstanzer Konzil, schliesslich Köln zu erreichen. Es ist eine Reise durch ein von Krieg und Pest gezeichnetes Land, zu einer Zeit, in der die Macht der Kirche wächst, während ihre Autorität zerfällt. Der Laienbruder versucht, die Würde dessen zu erhalten, was ihm heilig ist. Ein Unterfangen, das er sich allerdings einfacher vorgestellt hat, als sich dieses schliesslich erweisen sollte. Indem er seine Überzeugungen an der Welt prüft und zu retten versucht, setzt er einiges in Bewegung. Selbst eine Galeere am Säntis. Er begegnet nicht nur dem Machtapparat der Zeit, sondern auch dem sagenwüchsigen Untergrund der Landschaften und nicht zuletzt wundervollen Frauen.
CHF 24.00
Kurt Fröhlich, 1951, Figuren- und Schattenspieler sowie Autor. Mit seiner Bühne, dem Fährbetrieb, bereist er Europa und Länder weit darüber hinaus, spielte in Tausenden Aufführungen für Kinder und Erwachsene. Und weiterhin in Kultureinrichtungen, Schulen und in seinem eigenen Figurentheater-Museum & Theater, welches er in Herisau betreibt.
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