Auf einem Maiensäss in Graubünden verbringt Franco eine wohlbehütete, glückliche Kindheit. Besonders beim Grossvater fühlt sich der feinfühlige Junge aufgehoben. Doch mit der Jugend beginnt eine ehrgeizige Suche nach Bestimmung und Anerkennung, die ihn als Erwachsenen in eine tiefe Verzweiflung treibt. In seiner stummen Drangsal verliert Franco immer mehr die Hoffnung und sieht keinen Ausweg mehr. Bis eine Begegnung alles verändert.
In seiner autobiografischen Erzählung schreibt Marcel Hartmann schonungslos ehrlich über Trostlosigkeit und Zuversicht, über die Kraft der Sinne und den Mut, zu leben.
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Marcel Hartmann, 1956, war Lehrer und Schulleiter in Herisau, Kirchenverwaltungsrat und von 2015 bis 2020 Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden. Aufgewachsen ist er in Wattwil und fest verwurzelt im Kanton Graubünden. In seiner Muttersprache Rätoromanisch hat er Kurzgeschichten publiziert. Er ist verheiratet, Vater dreier Söhne und wohnt seit 1984 in Herisau.